ADFC | Globaler Klimasstreik und ParkingDay im Wrangelkiez am 20. September 2019

Globaler Klimastreik und ADFC-Demo #MehrPlatzFürsRad am 20.9.2019 in Berlin © ADFC / Deckbar

ADFC unterstützt Fahrraddemo „Ohne Kerosin Nach Berlin“

 

Mehr Klimaschutz:

ADFC unterstützt Fahrraddemo „Ohne Kerosin Nach Berlin“

 

Ab 20. August brechen auf Initiative von „Students for Future“ Hunderte junger Menschen aus ganz Deutschland zur mehrtägigen Fahrrad-Protest-Tour „Ohne Kerosin Nach Berlin“ auf. Sie fordern von den Parteien zur Bundestagswahl, die Klimakrise endlich mit ganzer Kraft einzudämmen. Am 10. September treffen sich die Fahrrad-Demozüge zu einer großen Abschlussveranstaltung in Berlin. Der Fahrradclub ADFC unterstützt die Aktion mit eigenen Protest-Gruppen. Beim abschließenden Klimacamp in der Hauptstadt ist Ann-Kathrin Schneider, die Bundesgeschäftsführerin des ADFC, mit von der Partie.

Ann-Kathrin Schneider sagt: „Alle Parteien unterschätzen die Schlüsselrolle des Fahrrads für den klimafreundlichen Verkehr. Deshalb klingeln wir sie wach. Wir brauchen absolute Priorität für die klimafreundlichen Verkehrsarten Rad, Fuß und ÖPNV in den nächsten zehn Jahren. Jetzt ist die Zeit zum Handeln.“       

4.000 Kilometer, sechs Demozüge – ein Gedanke

Auf sechs Routen mit rund 4.000 Kilometern Länge starten die Fahrrad-Protest-Gruppen ab 20. August ihre Touren in Richtung Hauptstadt. Startpunkte sind Karlsruhe, Nürnberg, Leipzig, Flensburg, Köln und Essen. Überall auf der Strecke können sich Unterstützer:innen anschließen. ADFC-Gruppen organisieren Zubringer-Touren. Rund um den 10. September kommen viele Hundert Menschen auf Rädern gestaffelt in Berlin an. Dort veranstalten sie ein großes Klimacamp mit allen Bündnispartnern, für den Fahrradclub gestaltet vom ADFC Berlin.

ADFC unterstützt den Klimaprotest und fordert #MehrPlatzFürsRad

Der ADFC unterstützt „Ohne Kerosin Nach Berlin“ auf verschiedenen Ebenen: Viele Mitglieder und Aktive fahren mit, viele ADFC-Gruppen haben Touren organisiert und bei der Logistik geholfen. Der ADFC fordert mehr Platz fürs Rad und flächendeckende Radwegenetze im ganzen Land. Seine konkreten Forderungen an die nächste Bundesregierung hat der ADFC im Aktionsplan „So geht #Fahrradland“ vorgestellt. Im Zentrum stehen eine umfassende Reform des Straßenverkehrsrechts und die Verdreifachung der Mittel und des Personals für den Radverkehr.   

Hinweise an Redaktionen: Alle Infos zu „Ohne Kerosin Nach Berlin“ gibt es auf der Aktionswebsite von Students For Future, ein ADFC-Interview mit SFF-Pressesprecher Moritz Böll in unserem Bereich Aktuelles. Den ADFC-Aktionsplan für die neue Bundesregierung gibt es auf www.adfc.de/bundestagswahl2021. Eine Auswahl an Themenfotos finden Sie unten.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

 

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ADFC | Globaler Klimasstreik und ParkingDay im Wrangelkiez am 20. September 2019

Globaler Klimastreik und ADFC-Demo #MehrPlatzFürsRad am 20.9.2019 in Berlin

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ADFC-Aktion #MehrPlatzFürsRad

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Demo-Radtour von Ohne Kerosin Nach Berlin 2020

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https://freiburg.adfc.de/pressemitteilung/adfc-unterstuetzt-fahrraddemo-ohne-kerosin-nach-berlin

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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